Die oberste Zielsetzung der gegenwärtigen Drogenpolitik "Drogengebrauch und Handel zu kontrollieren" vertraut in Theorie wie Praxis immer noch primär auf das sichtbar untaugliche Mittel der Strafverfolgung.
Dies führte bislang jedoch lediglich zu Kriminalisierung und Illegalisierung der DrogengebraucherInnen. Der vom Gesetzgeber erwünschte Rückgang des Konsums hingegen bleibt seit vielen Jahrzehnten nahezu überall aus.
Um die Kontrolle über gehandelte Drogen zu gewinnen, bedarf es folglich
einer kompletten Neuorientierung in Form einer schrittweisen Legalisierung bislang illegalisierter Substanzen!
Diese Neuorientierung beinhaltet:
Straffreiheit für den Besitz illegalisierter Drogen
Kontrollierte Vergabe dieser Substanzen nur durch Fachleute
Einschränkungen des Verkaufs und Konsums durch
Jugendschutzgesetz (JschG) und Strassenverkehrsgesetz (StVG)(Anmerkung)
Werbeverbot und sachgemässes Aufklärungsgebot
Verpackungen mit Hinweisen zur Substanz und den Konsumformen
einschliesslich Warnhinweisen etwa zur Reinheit
Durch Lebensmittelüberwachung kontrollierte Qualität
Produkthaftung für Händler und Hersteller
Erhebung von Steuern für Zwecke der Prävention auf gehandelte
Drogen
Beschriebene Änderungen hätten unmittelbare Wirkungen zur Folge wie:
Eine deutliche Verringerung gesundheitlicher Risiken und
Schädigungen Drogen gebrauchender Menschen
Die weitgehende Austrocknung des Schwarzmarktes
Eine drastische Reduzierung von Beschaffungsdelikten
Die Aufhebung der Illegalität und somit die Möglichkeit für
DrogengebraucherInnen, über das Thema offen zu sprechen
Zur praktischen Umsetzung des Modells der Legalisierung bieten sich unterschiedliche Wege an, wie sie in den verbandseigenen Konzepten vorgeschlagen wurden.
Bei dieser gemeinsamen Unterschriften-Aktion wirken mit
der Bundesverband der Eltern und Angehörigen für akzeptierende Drogenarbeit
das bundesweite JES-Netzwerk
die Deutsche AIDS-Hilfe
der Bundesverband akzept e.V.
der Deutsche Hanf-Verband
und der Bundesverband der Grünen Jugend
Mit ihrer Unterschrift tragen Sie dazu bei, die Folgen einer bislang verfehlten Drogenpolitik zu korrigieren, DrogengebraucherInnen endlich ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen und die gesamtgesellschaftliche Belastung durch Kriminalität und deren Folgekosten spürbar zu senken.
Hier kann man direkt unterschreiben
Ich bin einverstanden, dass die Daten gesammelt und den zuständigen Politikern und Ausschüssen übergeben werden. Im Web hingegen werden diese Details - insbesondere die MailAdresse - nicht publiziert!
Unterschriftenaktion zur Legalisierung
Unterschriftenaktion zur Legalisierung
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